Freiwillige Feuerwehren sind das Rückgrat im Rettungswesen

3213212Wenn es heute brennt, ein Unfall geschieht oder es zu einer Unwetterkatastrophe sind, dann sind es vor allem die Freiwilligen Feuerwehren, die bei Wind und Wetter und zu jeder Tages- und Nachtzeit ausrücken und helfen.

Viele Menschen in Deutschland wissen noch immer nicht, dass es nur in den großen Städten eine Berufsfeuerwehr gibt, die Tag und Nacht eine Wache besetzt. In den meisten Städten und Gemeinden gibt es nur Freiwillige Feuerwehren, die sich aus der Bürgerschaft rekrutieren. In Zahlen ausgedrückt wird das noch deutlicher: Den 107 Berufsfeuerwehren stehen 23.995 Freiwillige Feuerwehren gegenüber.

Gerade im ländlichen Bereich sind die Wehren überlebenswichtig. Weil tagsüber heute immer mehr Männer auswärts arbeiten, sind gerade in kleineren Gemeinden längst die Frauen die ersten (und oft auch die einzigen) an der Spritze.

Meistens wird aber gar nicht die Spritze gebraucht, und Feuer ist auch eher eine Seltenheit im Alltag der Retter. Die weitaus größte Zahl der Einsätze sind technische Hilfeleistungen. Bei diesen machen wiederum Autounfälle den Großteil aus. Hier müssen Menschen aus Fahrzeugen befreit werden, die Feuerwehr sichert die Unfallstelle an und leuchtet sie aus und sorgt dafür, dass es nicht zu einem plötzlichen Brand kommt.

Das Rettungswesen ist eigentlich Ländersache, allerdings haben sich die Länder auf Regelungen geeinigt, die fast im gesamten Bundesgebiet gelten. Dazu gehört zum Beispiel, dass man mit 16 Jahren schon in die Einsatzabteilung aufgenommen werden kann. Meistens wird man auch mit spätestens 60 oder 65 Jahren in die Alters- und Ehrenabteilung übernommen.

In der Regel sind die Feuerwehren als gemeinnützige Vereine organisiert, allerdings unterstehen sie auch der Gemeindeverwaltung. Oftmals gegen Brandschutzbedarfsplan vor, welche Ausrüstung es gibt. So haben Wehren in der Nähe von Industrieanlagen andere Fahrzeuge als solche auf dem flachen Land.

Gesetzliche Grundlage für die Wehren ist die Pflicht von Gemeinden, den Brandschutz sicherzustellen. Theoretisch kann eine Gemeinde Bürger auch zum Dienst verpflichten, wenn sie keine Freiwilligen finden.

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